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Facettenaugen
Makroaufnahmen mit Handy ? Das geht erstaunlich gut. Beeindruckend zu sehen, die die Bestandteile der Augen gut von der Kamera noch dargestellt wurden. Eine Fliege, die in einem Stück Stoff sich niedergelassen hatte. Mit Aufstecklinse vor dem Handy und versucht, so ruhig wie möglich das Foto mit einer Naheinstellgranze von wenigen Zentimetern zu machen.
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Ableben
Das Kreuz im Hintergrund als Untermalung des Motives im Vordergrund. Die verblühte Pusteplume verteilt die Samen am Ende ihres Lebens. Entdeckt auf einem Friedhof in Bonn.
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Herz des Waldes
Entdeckt in einem Waldstück in Bonn. Die Rinde kringelt sich und verführt einen Tanz zu einer anderen gerollten Baumrinde. So zeichnete sich ein vollständiges Herz ab. In die Knie gehend und das Handy rausgeholt. Schöner kann man den Wald nicht fotografieren.
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Hoch hinaus
Handy kann auch Makroaufnahmen. Mit einer Aufstecklinse fotografiert. So wird der Hintergrund besonders unscharf und lässt das Motiv noch deutlich mehr abgrenzen von der Unschärfe. Nur Millimeter groß und doch so klar und beeindruckend die Szenerie.
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Kreise der Natur
Erststaunlich, was ein Handy so alles kann. Ganz reduziert auf die beiden Kreise in Kontext gesetzt. Die Sonne kreisrund im Hintergrund und der Morgentau als Kugel hängend an einem Grashalm. Die Welt noch mal in der Kugel umgedreht reflektiert in dem Wassertropfen.
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Perlen der Natur
Nur im absenkenden Hochwasser am Rhein, zur Winterszeit möglich. Wenn der Wasserspiegel hoch genug stand und die Temperaturen niedrig genug sind, entstehen diese Perlen aneinander gereiht am Stacheldrahtzaun wie eine Perlenkette. Der Sonnenaufgang im kühlen Licht und die ersten roten Sonnenstrahlen durch den fehlenden Eiszapfen.
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Symptom Menschheit
Ausgestellt in der Cubus Kunsthalle. Ein abgeworfenes Skelett einer Krabbe, trappiert am Ufer des Rheins. Der Sonnenaufgang zeichnet die Industrie im Hintergrund deutlich ab. Die Farben nur auf rot und orange begrenzt.
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Der letzte Weg
Den Weg leuchtend ausgearbeitet. Der Rest eher im Dunklen gelassen.
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Eingerahmt
Im Rheinpark wohl die interessanteste Perspektive. Rahmen um Rahmen. Die Druchbrüche der alten Industrie-Ruine sind sicher nicht zufällig so angeordnet. Das saftige Grün als finale Abschlussfläche am Ende des Tunnels sorgen wieder für die dringend nötige Ruhe im Bild.
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Landeplatz Metallschrott
In einem Schutthaufen ragten Metallseile und Stangen hoch hinaus. Die Krähen landeten darauf und ergaben dieses flüchtige Bild. Alles grau und nicht wirklich lebensfreundlich. Und doch zeigt es eine Harmonie der Ruhe. Die Großbaustelle am Rheinpark zeigt immer wieder diese Momente, die selbst eine Baustelle zu einem Ort der klassischen Fotografie machen.